Zürcher Kunstraub
Zwei wertvolle Gemälde noch verschwunden
Ausland
20.02.2008 11:37
Bei der Großfahndung nach den Kunsträubern von Zürich hofft die Schweizer Polizei auf weitere Zeugenhinweise. Wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte, sind die Täter weiter auf der Flucht. Auch über den Verbleib der zwei noch verschwundenen Gemälde mit einem Gesamtwert von etwa 70 Millionen Euro gibt es bislang keine Erkenntnisse. Die beiden anderen am 10. Februar aus der Sammlung Bührle geraubten Bilder waren am Montag in der Nähe des Tatortes in einem geparkten Auto sichergestellt worden.
Keine Angaben wollte die Polizei über eine mögliche Zahlung von Lösegeld für die wiederbeschafften Bilder machen. Unbekannt ist auch, ob die Polizei möglicherweise Kontakt zu den Tätern hat. "Uns interessiert vor allem, wo das Fluchtfahrzeug, ein weißer Opel Omega, in den vergangenen Tagen gesehen wurde", sagte der Polizeisprecher.
Ein Parkwächter hatte das Fahrzeug auf einem Parkplatz der Psychiatrischen Uni-Klinik Zürich entdeckt. Auf dem Rücksitz lagen die Werke "Mohnfeld bei Vetheuil" von Claude Monet und "Blühende Kastanienzweige" von Vincent van Gogh. Beide sind rund 43 Millionen Euro wert. Verschwunden sind noch Paul Cezannes "Der Knabe mit der roten Weste" und "Ludovic Lepic und seine Töchter" von Edgar Degas.
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