In 600 Metern Höhe
Russische Bomber von US-Kampfjets abgefangen
Vier US-Jagdbomber vom Typ F-18 seien daraufhin aufgestiegen, um die russischen Maschinen abzufangen, und geleiteten sie weg von der "USS Nimitz". Der Vorfall im westlichen Pazifik südlich von Japan ereignete sich demnach bereits am Samstag in der Früh. Es kam jedoch zu keiner weiteren Eskalation.
Der letzte Zwischenfall dieser Art liegt fast vier Jahre zurück. Im Juli 2004 überflog ein russisches Kampfflugzeug den Flugzeugtraäger "USS Kitty Hawk". Die "USS Nimitz" hatte sich während des neuen Zwischenfalls nach US-Angaben auf einer Routinepatrouille befunden und kehrte am Montag in ihren japanischen Hafen Sasebo zurück.
Zwischenfall im japanischen Luftraum
Ebenfalls am Samstagmorgen war nach japanischen Angaben ein russisches Kampfflugzeug kurzzeitig in den japanischen Luftraum eingedrungen. Nachdem die TU-95 für drei Minuten südlich von Tokio die japanische Lufthoheitszone verletzt hatte, waren 22 japanische Kampfflugzeuge aufgestiegen und geleiteten den russischen Bomber wieder aus dem japanischen Luftraum. Japan legte daraufhin Protest beim russischen Botschafter in Tokio ein. Die russische Luftwaffe wies die Vorwürfe jedoch zurück.
In jüngster Zeit waren die Spannungen zwischen den USA und Russland gestiegen, nicht zuletzt wegen der Pläne der Vereinigten Staaten zur Aufstellung eines Raketenabwehrsystems in Polen und Tschechien. Der russische Präsident Wladimir Putin sprach am Freitag von einem "neuen Wettrüsten", auf das sein Land mit einer Aufrüstung seiner Armee reagieren werde.
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