Leichte Beute

Online-Gamer im Visier von Cyber-Kriminellen

Spiele
05.02.2008 13:21
Online-Gamer sind eine interessante Zielgruppe - auch für Cyber-Kriminelle, wie es scheint. Einer Untersuchung der IT-Sicherheitsfirma G DATA zufolge haben es einige Programmierer von Schadprogrammen ganz gezielt auf Online-Spieler abgesehen und verbreiten in deren Internet-Tauschbörsen ihre Viren und Trojaner.

Von 1.000 untersuchten Dateien, die in Spielerkreisen kursierten, waren 54 Prozent infiziert. G DATA nennt auch Gründe für das Interesse an den Gamern: Sie verfügen meist über eine exzellente Ausstattung und sind lange online.

Neben den Tauschbörsen seien auch ungesicherte Ports der PCs ideale Einfallstore für die Schadprogramme, da viele Gamer auf Firewall und Antivirensoftware verzichteten. Auch der Handel mit gestohlenen Spieler-Login-Daten sei äußerst lukrativ. 

Kriminelle könnten mit diesen Daten mittlerweile mehr als doppelt so viel verdienen, wie mit dem Handel gestohlener Kreditkarten-Nummern. Die Zahl der Programme zum Ausspionieren von Passwörtern, die auf Onlinespieler zielten, übersteige mittlerweile die Anzahl der Banking-Trojaner.

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