Für 100.000 Euro
Ungar stellte sich jahrelang tot
Im Jahr 2001 war der Mann beim Surfen auf Kreta ins Wasser gefallen und allem Anschein nach ertrunken. Seine Frau und ein befreundetes Ehepaar erklärten ihn für tot, nachdem Suchaktionen ergebnislos verlaufen waren. Der angeblich Ertrunkene war jedoch ans Ufer geschwommen, um seine Versteck-Odyssee durch Italien und Tschechien zu beginnen.
Die griechischen Behörden stellten einen Totenschein aus, den die ungarische Versicherungsgesellschaft jedoch anzweifelte. Der mutmaßliche Betrüger sitzt nun in Untersuchungshaft. Seine Frau und die beiden Freunde müssen sich wegen Beihilfe verantworten. Seiner angeblichen Witwe wird zudem Polygamie vorgeworfen, denn sie hat inzwischen erneut geheiratet.
Erst Anfang Dezember war ein Brite bei der Polizei aufgetaucht, nachdem er sich nach einem vorgetäuschten Kanuunfall fünfeinhalb Jahre versteckt gehalten hatte, um mit seiner Frau eine Lebensversicherung zu kassieren. Beide sitzen in Untersuchungshaft.
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