In Zelle erhängt
US-Todeskandidat begeht Selbstmord
Ausland
05.02.2008 14:37
Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche hat sich im US-Bundesstaat Texas ein zum Tode verurteilter Insasse das Leben genommen. Der wegen eines Mordes im Jahre 1985 auf seine Hinrichtung wartende William Robinson erhängte sich am Freitag mit Hilfe eines Leintuchs in der Zelle einer psychiatrischen Anstalt, wie eine Gefängnissprecherin am Montag mitteilte.
Zuvor hatte sich in der vergangenen Woche Jesus Flores das Leben genommen. Flores war wegen Mord an einem Hilfssheriff zum Tode verurteilt worden.
Robinson ist der neunte verurteilte Todeskandidat, der sich seit der Wiedereinführung der Todesstrafe im dem US-Staat 1974 das Leben nahm.
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