Selbstmordanschlag
Mindestens drei Tote bei Explosion in Israel
Im Armeerundfunk erklärten Polizeisprecher, offenbar seien zwei Attentäter beteiligt gewesen. Nur einem sei es aber gelungen, seinen Sprengstoffgürtel zu zünden.
Es handelt sich um den ersten Selbstmordanschlag in Israel seit Jänner 2007. Bei dem Attentat eines Palästinensers waren am 29. Jänner im Badeort Eilat am Roten Meer vier Israelis ums Leben gekommen.
Israel hatte bereits nach der gewaltsamen Öffnung der Grenze des Gaza-Streifens zu Ägypten vor rund zwei Wochen bereits auf die drohende Gefahr von Anschlägen durch palästinensische Selbstmordattentäter hingewiesen.
In Dimona befindet sich der Atomreaktor des Landes, die Explosion ereignete sich aber nicht auf diesem Gelände.
Militante Palästinensergruppe bekennt sich zu Anschlag
Eine militante Gruppe mit Verbindungen zur Fatah-Partei des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas hat sich zu dem Selbstmordanschlag bekannt. In einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AP erklärten die Al-Aksa-Märtyrerbrigaden, sie hätten eine "Märtyreraktion" ausgeführt.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.