Nächster Tiefschlag

Real am Boden: Mbappe voll Blut, Arbeloa voll Wut

Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Ein blutender Top-Star, ein verwehrter Elfer, ein deswegen angefressener Coach und letztlich nur ein Punkt gegen Girona – Real Madrid scheint immer mehr ins Straucheln zu geraten, je mehr sich die (Liga- und Champions-League-)Saison dem Ende neigt.

Real Madrid ist auch im dritten Anlauf im April ohne Sieg geblieben. Die Mannschaft von Trainer Álvaro Arbeloa kam am Samstag am 31. Spieltag der spanischen Liga nicht über ein 1:1 gegen den FC Girona hinaus. Durch diesen Punkteverlust könnte der Rückstand auf den Tabellenführer FC Barcelona auf neun Punkte anwachsen. Die Meisterschaft scheint für die „Königlichen“ damit in weite Ferne zu rücken.

Mbappe „frisst“ Ellbogen
Die Gemüter erhitzte vor allem eine Szene in der 87. Minute. Edelstürmer Kylian Mbappé (27) wird schlängelt sich in den Strafraum, lässt einen Verteidiger aussteigen (war da schon ein Foul von Mbappe dabei?), dann kommt Vitor Reis angerauscht. Der stoppt Mbappe, noch bevor dieser sich zum Abschluss bereit machen hätte können. Reis Ellbogen wandert in die Höhe – Zielgebiet: Mbappes Gesicht. Tatsächlich „frisst“ der Franzose den Oberarm seines Gegenspielers und geht zu Boden. Elferpfiff? Fehlanzeige.

Auch dass Mbappe über dem Auge blutet und behandelt werden muss, lässt den Schiri unbeeindruckt. Kein Penalty!

Freilich, es gibt auch eine Gegendarstellung. Derzufolge hatte Mbappe selbst ein Foul begangen, bevor er überhaupt in Ries‘ Nähe gekommen war.

Coach sauer
Real-Trainer Alvaro Arbeloa war nach dem Spiel jedenfalls außer sich. „Das ist ein Elfmeter, wie er im Buche steht. Ein weiterer, der uns verwehrt bleibt. Wir verstehen es nicht“, lief der Coach heiß. Für Arbeloa besonders unverständlich: dass der VAR nicht eingriff. „Er greift immer dann ein, wenn es gerade passt. Wenn nicht, dann nicht. Die Dinge ändern sich nicht.“

(Bild: AFP/THOMAS COEX)

Ungemütliche Zeiten in Madrid. Nicht nur, weil der Anschluss in „La Liga“ an Tabellenführer Barcelona sukzessive verloren geht. Auch wenn Arbeloa die Meisterschaft noch nicht abhaken will. Das mache er erst, „wenn‘s rechnerisch fix ist“.

(Bild: Kronen Zeitung)

Auch in der Königsklasse droht das Aus. Am Mittwoch müssen Mbappe und Co. im Champions-League-Viertelfinal-Rückspiel einen 1:2-Rückstand in München gegen die Bayern wettmachen. Sonst war‘s das auch mit den internationalen Titel-Ambitionen.

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