Geld macht krank

Grippevirus überlebt zwei Wochen auf Banknoten

Wissenschaft
17.01.2008 10:55
Geld kann vieles - auch krank machen: Auf Banknoten können Grippe-Viren etwas mehr als zwei Wochen überleben. Geht das Papiergeld von Hand zu Hand, reisen die Krankheitserreger auf der Suche nach einem neuen Träger mit. Das haben Forscher am Universitätsspital Genf herausgefunden.

Für den Test präparierten die Virologen Banknoten mit einer kleinen Menge an Influenza-Viren und ließen sie bei Raum-Temperatur liegen. Viele Viren starben schnell ab, doch einige, die mit menschlichen Flüssigkeiten wie Speichel oder Nasenschleim in Berührung kamen, erwiesen sich als ausgesprochen zäh und überlebten unter diesen günstigen Bedingunen bis zu 17 Tage auf den Geldscheinen.

Ansteckung über leblose Materie
Entscheidend für die Lebensdauer der Erreger seien Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Oberfläche, so der Virologe Yves Thomas vom Nationalen Influenza-Zentrum.

Zur Ansteckung über leblose Materie wie Noten, Münzen oder Kleider sind die Wissenschafter grundsätzlich geteilter Meinung. Als sicher gilt, dass sich das Virus über Partikel in der Luft und direkten Kontakt zwischen Menschen verbreiten kann.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.



Kostenlose Spiele