Für den Test präparierten die Virologen Banknoten mit einer kleinen Menge an Influenza-Viren und ließen sie bei Raum-Temperatur liegen. Viele Viren starben schnell ab, doch einige, die mit menschlichen Flüssigkeiten wie Speichel oder Nasenschleim in Berührung kamen, erwiesen sich als ausgesprochen zäh und überlebten unter diesen günstigen Bedingunen bis zu 17 Tage auf den Geldscheinen.
Ansteckung über leblose Materie
Entscheidend für die Lebensdauer der Erreger seien Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Oberfläche, so der Virologe Yves Thomas vom Nationalen Influenza-Zentrum.
Zur Ansteckung über leblose Materie wie Noten, Münzen oder Kleider sind die Wissenschafter grundsätzlich geteilter Meinung. Als sicher gilt, dass sich das Virus über Partikel in der Luft und direkten Kontakt zwischen Menschen verbreiten kann.









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