Dreiste Verbrecher

Gauner versuchten Glück in Sicherheitsdirektion

Oberösterreich
16.01.2008 18:26
Ohne Lottoschein und Deppensteuer 773.778 Euro gewonnen? Nur noch Spesen und Steuern nach Spanien überweisen? Mit diesem billigen Schmäh hat die Lotteria-Primitiva-Mafia nicht nur einem Leondinger und einer Linzerin 55.000 Euro herausgelockt, sondern sogar in der oö. Sicherheitsdirektion ihr Glück versucht!

Der versuchte Betrug direkt an die Adresse der Polizei beweist Sicherheitsdirektor Dr. Alois Lißl, wie wahl- und hemmungslos die Gauner ihre Köder verbreiten: Ein paar Opfer mit genug Geld und Gier würden schon das Hirn ausschalten und anbeißen.

Bisher wurden in Oberösterreich sieben Fälle angezeigt: Ein Leondinger Arzt hat für versprochene 615.810 Euro 45.210 Euro Gebühren in drei Raten überwiesen. Als er dann weitere 120.000 Euro auf das spanische Konto überweisen sollte, kamen ihm die Forderungen endlich spanisch vor und er ging zur Polizei. 

Auf eine ähnliche Gewinnbenachrichtigung schickte eine Linzer Pensionistin 10.000 Euro nach Madrid, wo die Afrikanerbande zumindest wechselnde Konten, Schein- und Mailadressen hat. Ihre mehrsprachigen Inkassanten scheuen nicht einmal vor persönlichen Kontakten zurück: Einem misstrauisch gewordenen Opfer hat man in Holland einen Koffer voll Geld gezeigt, aber nicht gegeben. 

 

 

Foto: Chris Koller

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