¿Ipswich-Ripper¿

Hatte der Prostituierten-Mörder Komplizen?

Ausland
16.01.2008 18:20
Staatsanwalt Peter Wright hat am Mittwoch im Prozess um die Prostituierten-Morde von Ipswich in England angegeben, der Mörder der Frauen habe die Leichen von zwei der fünf Opfer mit ausgebreiteten Armen in eine Kruzifix-ähnliche Lage gebracht. Auch über eventuelle Mittäter wird spekuliert. Der Angeklagte bekennt sich nach wie vor unschuldig.

Der Staatsanwalt sprach von Ähnlichkeiten zwischen den Frauen und der Art und Weise, wie sie ermordet wurden. "Die Umstände, wie sie verschwanden, die Orte, wo die Leichen gefunden wurden, der Zustand der Leichen und die Art und Weise des Todes wird Sie zu dem Schluss bringen, dass die Todesfälle keine Zufälle waren", meinte Wright vor Gericht. Er räumte aber auch ein, dass der Täter eventuell einen Gehilfen gehabt habe.

Religiöser Hintergrund?
Als weiteres Detail wurde die Position, in der zwei der fünf Frauen gefunden wurden, angesprochen. Sie waren von ihrem Mörder in einer kreuzähnlichen Form zurück gelassen worden. Wie die Staatsanwaltschaft behauptet, wurden die ermordeten Prostituierten absichtlich in die Position mit ausgebreiteten Armen gebracht.

Lebenslange Haft
Die Staatsanwaltschaft strebt aller Voraussicht nach eine lebenslange Haftstrafe an. Sie will beweisen, dass Steve W. der Mann war, der Gemma Adams, Tania Nicol, Anneli Alderton, Paula Clennell und Annette Nicholls brutal ermordet hat. Zu den möglichen Motiven haben sich die Ankläger bisher nicht geäußert. Der Prozess soll bis zu sechs Wochen dauern.

Steve W. (49) war im Dezember 2006 von der Polizei festgenommen worden. In den Wochen davor waren die fünf Frauen im Alter zwischen 19 und 29 Jahren ermordet worden. Der frühere Wirt und Gabelstaplerfahrer hat den Vorwurf bisher zurückgewiesen, die drogensüchtigen und im Rotlichtmilieu tätigen Frauen erwürgt und nackt in der Umgebung der ostenglischen Stadt Ipswich abgelegt zu haben.

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