
„Es müssen jedenfalls im ersten Betriebsjahr der Anlage in der Gemeinde Lärmmessungen durchgeführt werden, um die Wirksamkeit der Temporeduktionen überprüfen zu können“, fordert VP-Infrastruktursprecher Helmut Kukacka.
Straßenplanungsreferent Landes-Vize Franz Hiesl (VP) hält den Lärm-100er für eine Schnapsidee und Autofahrerschikane: „Ich bin nur für bestmöglichen Lärmschutz eingetreten, aber nicht für so etwas“, betont er. Linzer Sachverständige für Akustik geben ihm da recht: Ehe bei Weibern Lärm-Messsonden und Überkopfanzeiger installiert wurden, die bei zu viel Lärm Tempo 100 anordnen, untersuchten sie im Auftrag der Asfinag den Verkehrsfluss. Dabei wurde festgestellt, dass Pkw dort statt der erlaubten 130 km/h tagsüber nur mit durchschnittlich 117, nachts mit 114 km/h unterwegs sind. Lkw, die am Tag mit 80 und nachts (von 22 bis 5 Uhr) nur mit 60 km/h fahren dürfen, sind im Schnitt aber durchgehend mit zu schnellen 88 km/h unterwegs!
„Sie verursachen den Lärm, daher sind strenge Lkw-Tempokontrollen erforderlich“, fordert Landes-Vize Erich Haider (SP).
Foto: Hannes Markovsky














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