Tempopfusch auf A8

“Lärmhunderter” für leise Pkw

Oberösterreich
13.01.2008 13:31
Auf der geplanten S 10 im Mühlviertel werden zum Schutz der Anrainer für täglich 16.000 Fahrzeuge zwei Einhausungen gebaut, aber auf der A 8 im Innviertel verhängt man für 44.000 Autos pro Tag einen „Lärm-Hunderter“. Er soll rund um Weibern leisere Pkw bremsen, laute Lkw müssen dagegen nicht runterschalten.

Damit droht auf der Innkreisautobahn nach dem A 1-Luft-Hunderter zwischen Linz und Enns der nächste Tempo-Pfusch. Über die A 8 fahren täglich 9000 Lastwagen, das sind um 2000 mehr als auf Inntal- und Brennerautobahn.

Dazu kommen noch 35.000 Pkw. Prognose für 2015: 64.000 Fahrzeuge täglich. Deshalb soll die Innkreisautobahn zwischen Wels und Haag am Hausruck dreispurig ausgebaut werden - aber auf einem 3,2 Kilometer langen Abschnitt zwischen Meggenhofen und Haag wird sie bei Weibern (1611 Einwohner) gleich wieder zur Kriechautobahn: Fahren zu viele laute Lkw, bremsen ab Februar (Test im Jänner) drei Überkopfanzeigen pro Fahrtrichtung die Pkw-Lenker auf 100 km/h, die die Schwerfahrzeuge gar nicht erreichen dürfen.

So hat es die Asfinag mit Straßenplanungsreferent und Landes-Vize Franz Hiesl (VP) und Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) vereinbart, die eine dort gewünschte Einhausung abgelehnt hatten.

Eingehaust soll hingegen die geplante S 10 im Mühlviertel im Bereich von Lest und Rainbach werden, wo das Verkehrsaufkommen viel schwächer ist: 16.000 Autos täglich entsprechen nur knapp einem Drittel des Aufkommens auf der A 8.

 

 

 





Foto: Christof Birbaumer

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