Zwischen den Jahren 1838 und 1858 erstrahlte ein Stern namens Eta Carinae und machte sogar dem Licht des Sirius, dem hellsten aller Fixsterne, Konkurrenz. Dann jedoch verblasste das Licht von Eta Carinae wieder. Seit 1940 erhellte sich der Stern erneut, und Wissenschaftler gehen daher davon aus, dass er in 10.000 bis 20.000 Jahren explodieren wird.
Glücklicherweise ist Eta Carinae weit weg – mindestens 7.500 Lichtjahre von unserer Erde entfernt. Bei einer Explosion wird der größte Teil der freigewordenen Energie in den Weiten des Weltalls verpuffen. Außerdem steht der Stern in einem günstigen Winkel zur Erde, sodass die Gamma-Strahlen, die bei der Explosion vermutlich freigesetzt werden, den blauen Planeten verfehlen. Die kosmische Strahlung würde durch magnetische Felder abgelenkt und der größte Teil des tödlichen Lichts die Erde nicht treffen. Freilich handelt es sich bei diesen Voraussagen um Annahmen der Experten, die nicht notwendigerweise so eintreffen müssen. Umso beruhigender also, dass es für menschliche Begriffe erst in ferner Zukunft passieren wird.
Generell ist das Risiko einer Bedrohung durch eine Supernova als sehr gering einzustufen. Ausgenommen sind jene, die sich in einer Entfernung von 30 Lichtjahren oder weniger zur Erde befinden.










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