Tod unter Lawine

Retter kämpften um 3 Verschüttete

Oberösterreich
04.01.2008 09:01
In 1800 Metern Seehöhe kämpften Bergretter und vier Notärzte um das Leben von drei Skifahrern, die von einer Lawine verschüttet worden waren. Eine 19-Jährige konnte nicht gerettet werden. In Salzburg starb ein Schärdinger Tourengeher (52).

Ein Wagenführer der Krippenstein-Seilbahn hatte gegen 16.55 Uhr beobachtet, dass eine Lawine abging. Und dass in unmittelbarer Nähe vier Skifahrer abfuhren. Der Wagenführer gab der Talstation Bescheid, die sofort die Bergrettung alarmierte. Die Lawine hatte drei Sportler verschüttet. Zwei davon konnten sich teilweise selbst aus den Schneemassen befreien. Eine 19-Jährige wurde aber ganz verschüttet. Sie musste von den Bergrettern und zwei freiwilligen Helfern befreit werden. Die Jugendliche war dreißig Minuten lang unter der Lawine begraben gewesen.

„Trotz raschester Hilfe und größter Bemühungen verstarb sie am Unfallort“, berichtet Siegried Passek von der Bergrettung. Es handelt sich um eine Wienerin. Ihre unverletzten Freunde wurden im Tal von der Bergrettung dem Roten Kreuz übergeben. 

Das war nicht die einzige Alpintragödie: Bei Hintersee (Sbg.) wurde ein Tourengeher (52) aus Schärding von einer Lawine verschüttet und getötet.

 

Symbolfoto: Wiedergut

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