„Der SP bringt die Energie AG-Kampagne null“, schließt VP-Parteimanager Michael Strugl aus einer neuen IMAS-Umfrage im Auftrag der VP: Demnach liege die SP bei 33 bis 35 Prozent Wähleranteil und damit weit unter dem Landtagswahlergebnis von 2003, damals 38,3 Prozent. Die VP dagegen habe zugelegt.
IMAS hat Anfang Dezember 700 Oberösterreicher telefonisch befragt – erstmals repräsentativ für die Oberösterreicher ab 16 Jahren, da diese 2009 schon wählen dürfen.
Die VP sieht IMAS aktuell bei 44 bis 46 Prozent Wähleranteil – und damit deutlich über dem 2003 erzielten Wahlergebnis von 43,4 Prozent. Die Grünen verbesserten sich bei dieser Umfrage von 9,1 Prozent (2003) auf 10 bis 12 Prozent; die Freiheitlichen pendeln mit 7 bis 9 Prozent um ihr Wahlergebnis von damals 8,4 Prozent. Das orange BZÖ sieht IMAS bei nur einem Prozent dümpeln.
„Das heißt, dass die SP das Thema Energie AG nicht für sich nutzen kann – das liegt auch daran, dass sie überzieht“, meint Strugl. Es gebe zwar eine gewisse Börsen-Skepsis im Land, aber beim konkreten Thema Energie AG schlage das nicht auf die Stärken der Parteien durch.
Strugl untermauert das mit weiteren Zahlen. Demnach sehen derzeit 28 Prozent die VP im Aufwind, aber nur 21 Prozent die SP.
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