Vor Österreich liegen neben Luxemburg auch Irland und die Niederlande. Gegenüber der vorangegangenen Statistik vom Juni fiel Österreich in dem EU-Ranking um einen Prozentpunkt (von Index 129 auf 128) zurück, ohne jedoch den vierten Platz abgeben zu müssen. Bundeskanzler Alfred Gusenbauer hatte sich im Juli das Ziel gesetzt, Österreich unter die „Top 3“ der reichsten EU-Staaten zu bringen.
Bulgarien bleibt "Armenhaus" der EU
Großbritannien, Deutschland und Frankreich liegen zwischen 10 und 20 Prozent über dem EU-Mittelwert. Spanien hat Italien gegenüber den Vorjahren überholt. „Armenhaus“ der Europäischen Union bleibt Bulgarien, dessen Wirtschaftsleistung nur 37 Prozent des EU-Durchschnitts erreicht.
Portugal weist als einziges der „alten“ EU-Länder ein geringeres BIP pro Kopf als einige EU-Neumitglieder auf. So liegen Zypern, Slowenien und Tschechien vor Portugal. Kroatien, mit dem die EU erst Beitrittsverhandlungen führt, ist mit einem Index von 52 Prozent reicher als Rumänien oder Bulgarien. Die Türkei schließt mit einen Wert von 31 Prozent zu den ärmeren EU-Staaten auf.
Das Ranking (nach Index BIP pro Kopf)
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