"Eine kleine Heldin"
Kleine Lakshmi durfte das Krankenhaus verlassen
Presseberichten zufolge kann die Kleine inzwischen sogar zehn Minuten auf ihren Beinen stehen. „Sie ist eine kleine Heldin“, so der Chefchirurg.
Lakshmi war vor gut einem Monat operiert worden. Der Mammuteingriff dauerte über 24 Stunden, 30 Ärzte waren daran beteiligt. Die Eltern des Mädchens, Shambhu und Poonam, zeigten sich nach der erfolgreichen Operation überglücklich und erklärten, sie könnten endlich daran glauben, dass ihre Tochter ein normales Leben führen werde. Für die Operation, die etwa 2,4 Millionen Rupien - umgerechnet rund 40.000 Euro - gekostet hat, müssen sie nichts bezahlen.
Seltene Missbildung
Die kleine Lakshmi, benannt nach einer vierarmigen Hindu-Göttin, war im Mutterleib mit einem Zwilling zusammengewachsen, der sich aber nicht weiterentwickelte. So übernahm sie dessen Glieder und auch Organe wie Nieren und Magen. Die seltene Missbildung wird in der Medizin als "Ischiopagus" bezeichnet. Eine derartige Entwickluing gibt es den Ärzten zufolge statistisch gesehen einmal bei 50.000 zusammengewachsenen Zwillingen.
Zirkus wollte sie kaufen
In ihrem Dorf im nördlichen Unionsstaat Bihar wurde Lakshmi als Göttin verehrt. Andere wollten Geld mit ihrer Missbildung machen. So versteckten die Eltern ihre Tochter, nachdem ein Zirkus offenbar versucht hatte, das Mädchen zu kaufen. Doch nun, nach der Operation, wird Lakshmi vielleicht ein ganz normales Leben führen können.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.