„Die Amnestie soll gelten, bis eine österreichweit einheitliche Regelung getroffen ist“, fordert Pühringer: Das NÖ-Modell solle dabei diskutiert werden.
Ackerl, der unmittelbar für den Pflegebereich zuständig ist, hält davon nichts: „Es gibt einen gültigen Kompromiss mit Ländern und Gemeinden, der einzuhalten ist.“ Die Amnestie solle plangemäß fallen, damit man die Auswirkungen erkennen kann.
Laut Landesstatistik arbeiten ausländische Pflegekräfte für etwa 1300 Oberösterreicher. „Die können sich alle die Mehrkosten der Legalisierung leisten“, so Ackerl, der ohnehin meint: „Die beste und sozial gerechteste 24-Stunden-Pflege bieten die 114 Pflegeheime in Oberösterreich.“
Die Heime betreuen derzeit 11.286 Senioren. Dazu kommen mobile Hilfe und Hauskrankenpflege mit zusammen 23.387 Klienten. Sie werden durch den „Paradigmenwechsel“ zugunsten der Pflege zu Hause noch stärker ausgebaut. Auch das betreubare Wohnen will Ackerl forcieren.
Symbolfoto: Holl
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