Beim Spiel getötet
Drei deutsche Kinder von Zug erfasst – tot!
Die Kinder waren elf, 13 und 14 Jahre alt, das Unglück ereignete sich in einer Kurve. Die drei Schüler spielten scheinbar auf der Trasse, als ein Regionalzug mit 100 Stundenkilometer heraneilte. Der Lokführer löste sofort eine Notbremsung aus, konnte das Unglück aber nicht mehr verhindern. Die drei Buben wurden vom Zug erfasst und waren sofort tot.
Besonders tragisch: Einer von ihnen hatte am Dienstag Geburtstag. Der 14-Jährige und der Elfjährige waren Brüder. Sie waren auf dem Heimweg zu ihrem Freund und hatten ihre Schultaschen dabei.
Sowohl der Lokführer als auch die Angehörigen der getöteten Kinder wurden von Kriseninterventionsteams betreut. Polizei und Rettungskräfte waren mit etwa 50 Beamten und Helfern im Einsatz. Die Bahnstrecke sollte bis Mittwochfrüh gesperrt bleiben. Die Reisenden aus dem Regionalexpress wurden mit Bussen weiter befördert.
Zweites Unglück wenige Stunden später
Wenige Stunden später prallte ein Zug an einem schrankenlosen Bahnübergang in Niedersachsen auf einen unbeladenen Viehtransporter - dabei starb der 53-jährige Lastwagenfahrer, zehn der 20 Zuginsassen wurden verletzt. Durch die des Aufpralls wurde der Lkw neben die Bahntrasse geschleudert, der Zug kam etwa 200 Meter hinter der Unfallstelle zum Stehen.
Der Lokführer sowie zwei 55 und 48 Jahre alte Frauen wurden schwer verletzt, fünf weitere Frauen und zwei Männer zwischen 16 und 56 Jahren wurden leicht verletzt.
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