Ehrlicherweise haben die deutschen und Schweizer Banker, die sich gegen eine Verschiebung des angepeilten Börse-Termins im Februar aussprechen, in ihrem Schreiben an LH Josef Pühringer angegeben, dass sie von der „heutigen Kapitalmarktlage“ ausgehen. „Was bis Februar passiert, ist ungewiss“, so Kepplinger: „Ich habe mit mehreren Finanzexperten gesprochen, die alle unterschiedliche Vermutungen haben.“
Er sieht die Lehrmeinung des amerikanischen Ökonomieprofessors Olivier E. Blanchard bestätigt: „Größere Bewegungen auf Aktienmärkten können nicht prognostiziert werden.“ Dass eine Verschiebung des Börsegangs der Energie AG schaden würde, sei daher eine rein subjektive Meinung, hinter der Kepplinger die Sorge der Banken um ihre Honorare sieht: „Generaldirektor Leo Windtner hat angekündigt, dass bei einem Platzen des Termins erst wieder in zwei Jahren ein Börsegang möglich wäre.
Kepplinger widerspricht: Es müsse nur eine Zwischenbilanz erstellt werden. Das ginge kurzfristig.
Foto: Chris Koller
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.