Eile bei Energie AG

Angst vor Börsen-Absturz

Nur „materielles Eigeninteresse“ stehe hinter dem Rat der Emissionsbanken zu einem schnellen Börsegang der Energie AG, kritisiert SP-Landesrat Hermann Kepplinger die Stellungnahme der Banken für LH Josef Pühringer. Ein Passus darin lässt Börsegegner besonders aufhorchen.

„Angesichts des aktuellen Markt- und Kreditumfelds“ scheint es den Verantwortlichen von Deutscher Bank und USB „ratsam, die aktuell noch starken Eigenkapitalmärkte für den Börsegang auszunutzen.“

Eine Verschiebung würde „das Marktrisiko potenziell deutlich erhöhen.“ Anders gesagt: Das Land soll die Energie AG noch schnell verscherbeln, bevor die Börse abstürzt.

Verluste bei einer Verschiebung - oder das demokratiepolitische Desaster eines Börsegangs vor der Bürgerbefragung: „Eine Wahl zwischen Pest und Cholera“, findet Grünen-Chef Rudi Anschober. Er wartet gespannt auf die Antwort des Verfassungsdienstes, ob sich die Befragung beschleunigen lässt.
















Foto: Chris Koller

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Mittwoch, 23. Juni 2021
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