Im Gemeinderat selbst ließ der (abgelehnte) VP-Antrag zum Integrationsvertrag die Wogen hochgehen. So zürnte die grüne Gürci Gigl: „Ich fühle mich persönlich angegriffen, fordere eine Entschuldigung, sonst werde ich mir rechtliche Schritte überlegen.“
Am Tag danach stand aber wieder die Stadionsanierung im Brennpunkt der Diskussionen. Denn SP, FP und Grüne beschlossen, dass das Gugl-Oval um 24,77 Millionen Euro saniert wird. Was die Schwarzen mittels Volksabstimmung verhindern wollten. Doch diese wurde von der SP „abgewürgt“ - weshalb ihr VP-Klubobmann Michael Strugl „Doppelbödigkeit“ vorwirft. „Die Landes-SP muss erst begründen, warum Bürgerrechte auf Linzer Ebene offenbar einen anderen Stellenwert haben als auf Landesebene“, spielt er auf die Volksbefragung beim Energie AG-Börsegang an, mit der ja bekanntlich die VP keine Freude hat…
Die roten Stadtväter sehen das als ein „parteipolitisches Spiel“, die VP hätte keine Ideen und Konzepte fürs Stadion. Und zum Vergleich mit der Energie AG meint SP-Gemeinderat Christian Forstenleitner: „Der Vergleich hinkt. Während wir in Linz Vermögen schaffen, will die VP Landesvermögen verkaufen.“
Foto: Martin Parzer













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