Elisabeth hatte damals ihrer Mutter Erste Hilfe geleistet, als diese nach einem Wespenstich auf 1400 Metern Höhe auf einer Alm im Toten Gebirge umgekippt war. Die Kleine reagierte perfekt, rief per Handy die Rettung und blieb allein auf der Alm, um das Vieh versorgen zu können. Jetzt wurde sie quasi zur „Belohnung“ für ihre Tat als „Friedenslichtkind“ ausgesucht: Am Samstag, 24. November, bricht Elisabeth mit 380 Pilgern zur „Friedenslichtreise 2007“ vom ORF Oberösterreich nach Israel auf. Sie freut sich: „Das ist mein erster Flug, ich bin schon sehr gespannt.“
Ihre Mutter Monika Nemec (39) begleitet Elisabeth auf ihrer großen Reise. Für die Bäuerin ist der spektakuläre Ausflug ins Heilige Land ebenfalls eine Premiere: „Wir kommen wegen der Landwirtschaft nur schwer weg.“ Sie betreut auf dem „Eisl-Hof“ in der Ortschaft Lindau den auf Mutterkuhhaltung spezialisierten Bauernhof mit 21 Stück Vieh. „Und ich helfe ihr jeden Nachmittag beim Füttern und Ausmisten“, erzählt Nesthäkchen Elisabeth. Sie ist die jüngste von drei Töchtern. Ihr größter Wunsch: ein Pferd.
Foto: Hörmandinger













Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.