Obwohl die Daten derzeit noch analysiert werden, sind die Forscher davon überzeugt, dass sie die Signale mit einer Genauigkeit von rund 80 Prozent richtig identifizieren können. In den nächsten Wochen soll ein Computer damit beginnen, Gedanken in Töne umzuwandeln. Joe Wright von „Neural Signals“ hat dieses Verfahren mitentwickelt. Auch er erwartet einen Durchbruch: „Unser Ziel ist ein Gespräch. Bis dahin ist es allerdings noch ein langer Weg.“
Neurowissenschaftler begrüßen diesen Fortschritt in der Entwicklung. Geraint Rees vom University College London betonte, dass er allerdings nicht aus dem Nicht gekommen sei. „Wir arbeiten schon seit einer Weile an der Entschlüsselung eines einfachen Vokabulars. Invasive Verfahren bergen allerdings immer ein gewisses Risiko in sich.“
Das wirkliche Lesen der Gedanken eines Menschen bleibt vorerst noch Zukunftsmusik. Auch John Dylan Haynes vom „Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences“ erklärte, dass es einen entscheidenden Unterschied mache, die Signale aufzufangen, die jemand senden möchte und wirklich in die Tiefen des menschlichen Bewusstseins einzudringen. (pte)








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