Schon im Sommer gab es heiße Diskussionen um das Komatrinken von Jugendlichen und Minderjährigen. Die Gebietskrankenkasse befasst sich derzeit mit neun Fällen. „Wenn ein Minderjähriger wegen Alkoholkonsums im Krankenhaus landet, ist das eine fahrlässige Körperverletzung von dem, der ihm den Alkohol gegeben hat“, erklärt der Pressesprecher der GKK, Harald Schmadlbauer. Stellt sich heraus, wer der Schuldige ist, muss dieser die Behandlungskosten übernehmen.
Bis zu 500 Alko-Kids landen in Oberösterreich jährlich im Krankenhaus. „In den vergangenen sieben Jahren eine Steigerung von 69 Prozent beim Alkoholmissbrauch“, so Gesundheitslandesrätin Silvia Stöger. In einer Studie will man hinter das Motiv kommen und eine Konfliktbewältigung ausarbeiten.
Foto: Markus Wenzel













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