Fünf der vermutlich aus dem fünften nachchristlichen Jahrhundert stammenden Skelette seien in sehr gutem Zustand gewesen. Sie seien eindeutig als weiblich identifiziert worden. Dass die Frauen mit Schwertern begraben wurden, sei sehr ungewöhnlich, sagte Yasuda. „Es liegt die Vermutung nahe, dass in dieser Zivilisation weibliche Krieger eine zentrale Rolle spielten.“
Die Wissenschafter vom Internationalen Forschungszentrum für Japan-Studien gehören zu den ersten, die die 1999 gefundenen Ruinen von Phum Snay in einem großangelegten Projekt erkunden. Die Forscher vermuten, dass es zwischen dem ersten und fünften Jahrhundert dort eine auf Reisanbau und Fischfang basierte Zivilisation gab.
Frauen hätten in solchen Gesellschaften traditionell eine zentrale Rolle gespielt, sagte Yasuda. „Das Konzept, dass Frauen schwach sind und beschützt werden müssen, stammt ursprünglich aus dem Westen.“








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