Früher war die Zukunft für viele Jugendliche bereits in jungen Jahren vorgezeichnet. Buben lernten oft den Beruf des Vaters, Mädchen blieben ohnehin zu Hause. Doch diese Zeiten sind lange vorbei: „Heutzutage haben sich die Möglichkeiten enorm erweitert, es gibt keine vorgegebene Ordnung mehr“, so Waldemar Vogelgesang von der Uni Trier. Auch der Konsum- und Freizeitsektor wird immer größer, die Teenager finden sich im allgemeinen Chaos oft nicht mehr zurecht.
„Wenn dann Probleme innerhalb der Familie auftauchen, wie Armut oder Scheidung, wird es für junge Leute besonders schwer, ihren Weg im Leben zu finden“, so Werner Gerstl vom Linzer Diakonie Zentrum. „Eltern müssen ihren Kindern in solchen Zukunftskrisen Halt geben“, so Gerstl, der Familien in Not- und Krisensituationen ins Diakonie Zentrum Spattstraße in Linz einlädt.
Foto: Christoph Gantner













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