13.11.2007 23:04 |

20 Schüsse

Unbewaffneter 18-Jähriger von Polizei erschossen

Fünf Polizisten haben in New York einen unbewaffneten jungen Mann erschossen, weil sie eine Haarbürste in dessen Hand für eine Waffe hielten. Wie die Zeitung "New York Times" am Dienstag berichtete, hatte die Mutter des 18-Jährigen wegen häuslicher Gewalt die Polizei gerufen.

Während dieses Notrufs hörten die Beamten im Hintergrund die Stimme eines Mannes, der drohte, die Frau umzubringen und zudem behauptete, er habe eine Pistole. Nach Angaben von Nachbarn konnten die Beamten in der Wohnung zunächst mit dem jungen Mann sprechen.

Als der jedoch später aus einem Fenster im ersten Stock sprang, eröffneten die Polizisten das Feuer. Insgesamt 20 Schüsse gaben sie auf ihn ab, wie viele trafen, blieb zunächst unklar. Die Mutter gab an, sie habe schon einige Zeit zuvor wegen Schwierigkeiten mit ihrem Sohn eine Psychiatrie um Hilfe gebeten.

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