Das knapp zehn Millionen Jahre alte Fossil aus der Nakali-Region lasse den Schluss zu, dass sich dieser letzte gemeinsame Vorfahr von Mensch und Affen - anders als von manchen Forschern vermutet - in Afrika entwickelt habe. Die bisher unbekannte Art, die auch eine neue Gattung begründet, wurde nach dem Fundort Nakalipithecus nakayamai getauft.
Yutaka Kunimatsu von der Universität Kyoto und Kollegen hatten in der Nakali-Region einen Unterkiefer und elf Zähne der bisher unbekannten Art entdeckt. Sie weisen Ähnlichkeiten mit mehr als neun Millionen Jahre alten Funden aus Griechenland auf. Der nun entdeckte Menschenaffe sei ein Beweis, dass die Menschenaffenarten während des Erdzeitalters des Miozän in Afrika vielfältiger waren als bisher angenommen.
Bisher gab es nur zwei ähnliche Funde aus Äthiopien und Samburu, einer etwa 70 Kilometer nördlich von Nakali gelegenen Region in Kenia. Die Zahngröße des Fossils ähnele weiblichen Gorillas und Orang-Utans, berichten die Wissenschafter.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.