„Wir haben den Auftrag, die letzten sieben Jahre durchzuchecken“, erklärt Landesrechnungshof-Chef Helmut Brückner. Und zwar beim OÖ. Familienbund - da schüttete das Land von 2004 bis 2006 satte 3,5 Millionen Euro aus. Dann beim Au-Pair-Verein Family Business, der vorwiegend Mädchen aus Osteuropa in unser Land vermittelt. Auch für ihn gabs in drei Jahren 144.000 Euro Landessubventionen.
Dann das österreichisch-tschechische Anti-Atomkomitee: Dafür lukrierte Gumpinger im selben Zeitraum 330.524 Euro. Der Verein „Eine Welt - OÖ. Landlerhilfe“: Auch hier flossen in drei Jahren 467.220 Euro. Und zuletzt der Kulturverein Kulturzentrum Hof: 871.000 Euro Förderung in drei Jahren.
Also viel Arbeit für die Prüfer. Allein beim Familienbund gibt es hundert Ordner pro Jahr zu durchforsten. Und gibt es Schnittstellen mit Gumpingers Call-Center in der Ukraine? Eine Antwort soll es im kommenden Jahr geben.
Foto: Chris Koller













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