Ansfeldens Bürgermeister Walter Ernhard, der erst vergangene Woche nach drei tödlichen Unfällen auf der B 139 zum wiederholten Mal den Bau der Umfahrung gefordert hat, kann nur teilweise zufrieden sein: Der Verkehr auf der unfallträchtigen Strecke wird reduziert, die Verlegung der Autobahnabfahrt ist aber an den ab 2012 geltenden Abgas-Grenzwerten gescheitert.
„Die vom Land geplanten neuen Abfahrten würden 35 bis 50 Gebäude in Gunsfelden und der Napoleonsiedlung zu stark belasten“, muss Hiesl das Ergebnis der Umweltverträglichkeitsprüfung zur Kenntnis nehmen: „Die beste Variante ist nicht genehmigungsfähig.“
Die „zweitbeste Lösung“ im Westen Haids von der Umfahrung Traun über die Dammstraße zur Traunuferstraße wird wegen der wegfallenden Autobahnanbindung deutlich weniger Verkehr aufnehmen und deshalb nur zwei- statt vierstreifig gebaut werden - vorerst jedenfalls, meint Hiesl: „Sie wird so errichtet, dass eine Erweiterung leicht möglich ist. Auch mit Autobahnanschluss.“
Grünes Licht für die Vergabe der Bauaufträge gab der unabhängige Verwaltungssenat: Er hat vergangene Woche die Einsprüche der Baufirmen abgewiesen.
Foto: Horst Einöder













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