Merkel bei Bush
Zwanzig Stunden auf der Bush-Ranch
Denn die betont lockeren Einladungen zum Grillabend nach Crawford ergehen nur an ganz besonders gute Freunde oder sehr wichtige Alliierte - seit 42 Jahren war kein deutscher Regierungschef mehr zu Gast auf einer Privatranch eines US-Präsidenten. Man lädt schließlich, so Bush einmal, nur Freunde zu sich nach Hause ein: "Die Einladung ist ein Zeichen von Sympathie und Respekt."
Respekt und auch Partnerschaft sind in den Augen von Merkels Beratern ja auch durchaus in Ordnung. Schließlich ist Bush eine Tatsache, an der man nicht vorbei kommt. Doch zu freundschaftlich oder gar kumpelhaft (Bush kam in Jeans und Cowboy-Gürtel) durfte die Stimmung keinesfalls erscheinen. Das würde Merkel zu Hause Sympathien kosten. Ihr Vorgänger Schröder verdankte die Wiederwahl schließlich seinem Widerstand gegen Bush und den Irak-Krieg.
Kronen Zeitung



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