09.11.2007 13:29 |

Schwarzes Gold

Riesiges Ölfeld vor der Küste Brasiliens entdeckt

Ein riesiges, neu entdecktes Ölfeldes vor der Küste lässt Brasilien mit einem Schlag zu den zehn Ländern mit den potenziell größten Erölreserven aufschließen. Das Feld soll bis zu acht Milliarden Barrel (zu je 159 Liter) Rohöl enthalten. Nur die Förderung dürfte nicht ganz einfach werden.

Die landesweiten Rohölreserven würden sich bei einer vollen Ausbeutung des Feldes "Tupi" um bis zu 40 Prozent erhöhen, so die staatliche Ölgesellschaft Petrobras. Mit der Ausbeutung des leider sehr tief gelegenen Feldes würde Brasilien mit einem Schlag zum Land mit den achtgrößten Erdgas- und Ölreserven, erklärte der Petrobras-Vorstandsvorsitzende Sergio Gabrielli.

Derzeit steht Brasilien an 17. Stelle. Die Aktien des Erdölkonzerns schlossen nach der Ankündigung um 14,1 Prozent höher. Die Nachricht wurde im ganzen Land mit viel Freude aufgenommen, denn Brasilien ist erst seit einem Jahr Nettorohölexporteur. Die Förderung des riesigen Tupi-Feldes wird wahrscheinlich durch die neuen mobilen Bohrinseln (siehe Foto) der Petrobras erfolgen, aber ob der großen Tiefe nach Meinung von Experten nicht ganz einfach werden.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).