Überfall in Linz

Posträuber brutal wie "Rambo"

Oberösterreich
08.11.2007 07:51
Das war mit Sicherheit kein Gentleman-Gauner: Brutal wie „Rambo“ ging ein Verbrecher bei dem Überfall auf das Postamt in der Linzer Stadlerstraße (wir berichteten) vor. Der Kriminelle riss einen zwanzigjährigen Kunden zu Boden und versetzte einer 39-jährigen Postangestellten einen so heftigen Stoß, dass sie gegen die Kassenlade prallte, stürzte und sich das linke Schlüsselbein verletzte.

Für zwei der drei Postlerinnen im Postamt Stadlerstraße war der Überfall am Dienstag um 18.56 Uhr ein unangenehmes „Déjá-vu“: Die beiden Frauen waren auch am 21. November 2006 im Dienst, als ein mit einer dunklen Sturmhaube maskierter Verbrecher hineinstürmte, mit vorgezogener Waffe Geld verlangte und dann die Banknoten in eine Sporttasche stopfte. Dieser Täter wurde nie geschnappt. Deshalb besteht der begründete Verdacht, dass derselbe Mann aufgrund des Erfolgs quasi fast genau ein Jahr später eine „Zusatzvorstellung“ gab.

Bei dem nunmehrigen Überfall war der Räuber laut Landeskriminalamt „sehr gewaltoffensiv“. Er riss den jungen Kunden zu Boden, sprang über die Paketwaage in den Angestelltenbereich, forderte von der Postlerin Geld und stieß sie nach der Übergabe nieder. Außerdem bedrohte der Verbrecher auch noch die 43-jährige Filialleiterin.


Auffällige Parallelen zu Überfall im Vorjahr

Auch diesmal trug der Verbrecher eine schwarze Sturmhaube mit Sehschlitzen, war mit einer Pistole bewaffnet und verstaute die Beute - laut Polizei waren es 3000 Euro - in einer Sporttasche. Dabei bekam er auch ein Alarmpaket ausgehändigt. Die Ermittler vom Landeskriminalamt sind sich aber nicht sicher, ob dieses auch wirklich explodiert ist. Spuren fanden sie keine. Auch mit DNA dürfte es hapern, weil der Räuber Handschuhe trug.

Hinweise sind an den Dauerdienst des Landeskriminalamtes erbeten: Tel: 0 59 133/40-33 33.




Foto: SiD f. OÖ

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