„Wir können nicht einfach hinnehmen, dass durch den geplanten Börsegang den Atomstromkonzernen möglicherweise eine Tür nach Oberösterreich aufgemacht wird“, so Roland Egger, Obmann von „atomstopp – atomkraftfrei leben“ und einer der Sprecher des Widerstands gegen Temelin. Daher habe der Vorstand geschlossen auf den Gemeindeämtern gegen den geplanten Börsegang der Energie AG unterschrieben.
Zugleich wird ein parteiunabhängiges „atomstopp-Personenkomitee“ gegründet; die Anti-Atom-Vorkämpfer Mathilde Halla und Friedrich Witzany tun dabei schon mit, „gegen den Börsegang der Energie AG zu mobilisieren – völlig abseits von Parteiinteressen“, wie beteuert wird.
„Mit der durch den Börsegang ermöglichten Beteiligung von Atomstromkonzernen an der Energie AG steht der Ruf des Landes Oberösterreich als Vorzeigebundesland im Atom-Widerstand auf dem Spiel, und das wird nicht unwidersprochen hingenommen“, sagt Roland Egger. Furcht, nun als „Beiwagerl“ der SPÖ abgestempelt zu werden, hat er nicht: „Die SPÖ greift mit ihrer Kampagne nur auf, was schon lange unsere Linie im Kampf gegen Atomkraft ist“, so Egger.
Foto: rubra













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