Top Umweltprojekte

Unsere "Energy Globe"-Sieger

Bestechende Umweltprojekte aus Oberösterreich wurden bei der Preisverleihung in Linz beklatscht und ausgezeichnet!

Wie die Oscar-Preisverleihung in Hollywood wurde die Preisverleihung des „Energy Globe Oberösterreich 2007“ (siehe auch „Interview des Tages“) in der Linzer Wirtschaftskammer zelebriert. Nach der Präsentation vieler toller, unsere Umwelt und unser Klima schützender Projekte erreichte die Spannung den absoluten Siedepunkt.

Bis dann der Schleier gelüftet und der Oberösterreich-Gesamtsieger des „Energy Globe“ vorgestellt wurde: „…and the winner is Fronius Sattledt!“ Die Fronius International GmbH machte mit einem bestechenden Projekt das Rennen. Der neue Systemstandort in Sattledt (650 Mitarbeiter) gilt als ein Modellfall für die zukünftige Energieversorgung in industrieller Größenordnung. 90 Prozent der benötigten Energie werden aus erneuerbaren oder emissionsneutralen Quellen gewonnen, die innerbetriebliche Logistik basiert auf solarer Wasserstofftechnologie.

„Erdöl und Erdgas werden in absehbarer Zeit knapp werden. Ich sehe es als Verpflichtung an, alternative Energiequellen zu erschließen, und wir haben hierfür die unerschöpfliche Kraft der Sonne gewählt“, argumentiert Geschäftsführer Klaus Fronius und praktiziert Verantwortungsbewusstsein.

Faszinierend auch die Siegerprojekte in den fünf Kategorien. So imponierte Scheuch aus Aurolzmünster mit einem revolutionären Rauchgasreinigungssystem. Umweltbewusstsein lebt auch die Jugend: Ennser Volksschüler schwören auf ein sanftes Schulweg-Mobilitätskonzept, um die Verkehrsemissionen zu reduzieren.





„Intelligente Projekte, die mir Mut machen“

Wir haben die Technologien, um die drohende Klimakatastrophe abzuwenden“, ist „Energy Globe“-Begründer Ing. Wolfgang Neumann aus Gmunden überzeugt.

Wie beurteilen Sie als Umweltexperte die Oberösterreich-Projekte des Energy Globe?

Ich bin begeistert! Jedes Projekt ist für sich faszinierend. Das bestätigt, dass Oberösterreich das Kernland innovativer Technologien und der Energieeffizienz ist. Man weiß in unserem Bundesland, um was es geht.

Welche Schlüsse ziehen Sie für die Zukunft daraus?

Wir müssen alles tun, um unsere Umwelt-Technologien weltweit zu transportieren. Entwicklungsländer können damit 20 Jahre überspringen. Wenn wir in Indien etwa über eine Milliarde Menschen zum Umsteigen von Kohleöfen auf Solartechnik gewinnen könnten, dann wäre das ein entscheidender Schritt für eine Trend-Umkehr.

Orten Sie ein steigendes Umweltbewusstsein?

Ja - und das macht mir auch Mut. Ich habe nicht ein Vierteljahrhundert umsonst dafür gelebt.








Foto: Markus Wenzel

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Dienstag, 15. Juni 2021
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