Mi, 26. September 2018

Kranke Babys

30.10.2007 08:11

Geburtsschäden in China steigen dramatisch

Die Zahl der Geburtsfehler ist in China stark gestiegen. "Alle 30 Sekunden kommt in China ein Baby mit einem Geburtsdefekt zur Welt, und die Lage hat sich Jahr für Jahr verschlimmert", sagte der Vizechef der Familienplanungskommission, Jiang Fan, nach Angaben der Tageszeitung "China Daily" vom Dienstag auf einer Konferenz in der südwestchinesischen Stadt Chengdu.

Sechs Prozent aller Säuglinge seien betroffen. Experten sehen unter anderen einen Zusammenhang mit der massiven Umweltverschmutzung. So hat die Kohleprovinz Shanxi die meisten Geburtsschäden. Die Zahl liegt vor allem nahe ihrer acht großen Kohlegruben weit über dem Durchschnitt.

Landesweit sind die Geburtsfehler seit 2001 von 104,9 auf 10.000 Geburten auf 145,5 gestiegen. Von den 20 Millionen Babys, die jedes Jahr in China zur Welt kommen, leiden nach diesen Angaben 800.000 bis 1,2 Millionen unter einem gesundheitlichen Defekt. Rund 300.000 hätten sichtbare Deformationen, berichtete Jiang. Rund 30 bis 40 Prozent der betroffenen Babys überlebten nicht lange. Nur 20 bis 30 Prozent dieser Kinder könnten behandelt oder geheilt werden, berichtete Jiang Fan. Rund 40 Prozent litten unter lebenslangen Schäden.

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.