"Ich bin enttäuscht"
Britischer Minister auf US-Flughafen festgehalten
Ausland
29.10.2007 11:55
Zum zweiten Mal innerhalb eines knappen Jahres haben amerikanische Grenzbeamte den britischen Minister für internationale Entwicklung, Shahid Malik, an einem US-Flughafen festgehalten und vernommen. Wie Malik, der der erste muslimische Regierungsminister Großbritanniens ist, erklärte, wurde er am Sonntagmorgen rund 40 Minuten am Flughafen Dulles in Washington festgehalten und sein Handgepäck auf Sprengstoffspuren untersucht.
Malik befand sich auf der Heimreise, nachdem er zuvor mit US-Behörden Erkenntnisse über terroristische Netzwerke ausgetauscht hatte. Bereits im vergangenen November war Malik in New York rund eine Stunde am John-F.-Kennedy-Flughafen festgehalten worden, als er auf dem Weg zu einer Veranstaltung der amerikanischen Regierung war, wo er über Terrornetzwerke referieren sollte.
„Ich bin tief enttäuscht“, sagte Malik. Britische Minister und Parlamentarier sollten mit demselben Respekt behandelt werden, auf den amerikanische Politiker auch in Großbritannien Anspruch hätten. „Auch wenn offensichtlich keine böswillige Absicht im Spiel war, so muss doch gesagt werden, dass das amerikanische System nicht gerade vertrauenerweckend ist“, sagte Malik.
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrowAbspielen
closeSchließen
expand_moreAufklappen
Loading...
replay_10Vorige 10 Sekunden
skip_previousZum Vorigen Wechseln
play_arrowAbspielen
skip_nextZum Nächsten Wechseln
forward_10Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
29.10.2007 11:55
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.