Sa, 18. August 2018

"Arbeitsunfall"

24.10.2007 13:50

Einbrecher im Lüftungsschacht steckengeblieben

Keinen guten Tag erwischt hat Jeffery Mumani. Er wollte in eine Apotheke einbrechen, um einige Medikamente zu stehlen, und erledigte die Arbeit der Polizei, noch bevor er in das Geschäft eindringen konnte: Auf seinem Weg durch ein Belüftungssystem blieb er in einem engen Schacht stecken (siehe Bild) und fing sich sozusagen selbst.

Die Idee, über das Lüftungssystem in die Apotheke einzudringen, erwies sich schnell als Schacht-Krepierer - in einer Biegung des Schachts blieb der Einbrecher stecken. Als Mumani feststellte, dass er sich nicht selbst befreien konnte, fügte er sich seinem Schicksal und begann, um Hilfe zu rufen.

Bevor ihn jemand bemerkte, vergingen allerdings ganze zehn Stunden. Die von Angestellten des Geschäfts alarmierte Feuerwehr hatte ihre liebe Not, den 25-Jährigen aus seiner misslichen Lage zu befreien. Die Befreiungsaktion dauerte immerhin eineinhalb Stunden, Mumani kam mit leichten Schnittverletzungen davon und überstand sein elfeinhalbstündiges Martyrium halbwegs unbeschadet.

Einbrecher: "Ich wollte nur eine Katze befreien!"
Während seiner Zeit im Schacht überlegte der Mann offensichtlich fieberhaft, wie er seinen Aufenthalt im Lüftungssystem erklären sollte. Mit wenig Erfolg: Der Polizei erklärte der Vorbestrafte, er habe eine Katze in dem Schacht gehört und wollte sie retten. Ob er mit dieser plumpen Ausrede vor dem Richter davonkommt, bleibt abzuwarten.   

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