30.09.2007 17:04 |

Tote in Krisenregion

Folgenschwerer Überfall auf Darfur-Gruppe

Bei einem Angriff auf die Friedenstruppe der Afrikanischen Union (AU) sind in der sudanesischen Krisenregion Darfur mindestens zehn Soldaten getötet worden. Das teilte ein AU-Vertreter am Sonntag in der sudanesischen Hauptstadt Khartum mit.

Der Chef der AU-Mission, Rodolfe Adaba, sei "äußerst schockiert" über die Attacke, sagte der Sprecher Noureddine Mezni der Nachrichtenagentur AFP. Es sei der folgenschwerste Angriff auf die AU-Soldaten seit Beginn des Einsatzes vor drei Jahren.

Die wegen ihrer schlechten Ausrüstung kritisierte AU-Truppe soll in den kommenden Monaten nach einem Grundsatzbeschluss der internationalen Gemeinschaft durch UNO-Einheiten wesentlich verstärkt werden. Im benachbarten Tschad soll eine EU-Truppe das Elend der dorthin aus der sudanesischen Krisenregion geflüchteten Menschen lindern helfen. Auch Österreich erwägt eine Entsendung von Soldaten in den Tschad.

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