PKK-Anschlag

Zwölf Menschen sterben bei Angriff auf Minibus

Ausland
30.09.2007 13:29
Kurdische Rebellen haben im Südosten der Türkei einen Minibus angegriffen und zwölf Menschen getötet. Weitere zwei Fahrgäste seien verletzt worden, teilte Sonntag früh das Gouverneursbüro von Sirnak mit. Der Vorfall habe sich am Samstag in der Nähe des Dorfes Beytüssebab an der Grenze zum Irak ereignet.

Unter den Todesopfern waren den Angaben zufolge auch sieben so genannte Dorfschützer. Bei ihnen handelt es sich um von Ankara rekrutierte und ausgerüstete Paramilitärs, die die Orte in Südost-Anatolien gegen mögliche Angriffe der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verteidigen sollen.

Die PKK, die von der türkischen Regierung, der Europäischen Union und den USA als terroristische Organisation gewertet wird, verübt seit Jahresbeginn verstärkt Anschläge und Überfälle. Seit Beginn des bewaffneten Kampfes der PKK für Unabhängigkeit im Osten und Südosten der Türkei im Jahr 1984 sind mehr als 37.000 Menschen ums Leben gekommen.

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