Handy als Retter
Amerikanerin acht Tage in Auto eingeklemmt
Ausland
28.09.2007 21:22
Acht Tage lang hat eine US-Amerikanerin nach einem Unfall eingeklemmt in ihrem Autowrack überlebt. Polizisten fanden die 33-Jährige am Donnerstag in einer Schlucht nahe Renton (US-Bundesstaat Washington), nachdem sie das schwache Signal ihres Handys aufgefangen hatten, berichtete die Zeitung "Seattle Times" am Freitag. "Sie war sehr blass und ausgetrocknet. Sie hat nicht viele Schnitte erlitten, hatte aber Schwierigkeiten, zu atmen", sagte ein Polizeisprecher.
Die Frau war den Angaben zufolge am 19. September auf dem Nachhauseweg von der Arbeit verschwunden. Die Behörden hatten zunächst vermutet, sie sei Opfer eines Verbrechens geworden oder davongelaufen. Dank des Handysignals entdeckten die Ermittler schließlich in einer sieben Meter tiefen Schlucht das Auto der Frau. Dichtes Buschwerk habe die Sicht auf den Wagen von der Straße her verdeckt, hieß es.
"Es war großes Glück, dass wir sie jetzt fanden. Hätte es länger gedauert, hätte sie wohl nicht überlebt", sagte der Polizeisprecher der Zeitung. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.
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