„Es sind nur drei bis fünf Prozent der Kinder gewaltbereit. Aber die werden dafür immer brutaler. Besonders das ,Happy Slapping`, bei dem ein Schüler zusammengeschlagen und dabei gefilmt wird, nimmt zu“, erklärt KIJA-Chefin Christine Winkler-Kirchberger.
Deshalb wurde die österreichweit einzigartige Präventionsstelle gegen Mobbing und Gewalt ins Leben gerufen. Mit 250.000 Euro pro Jahr werden vier Teams finanziert, die im ganzen Land kostenlose Workshops an Schulen halten.
55 Schulklassen wurden schon besucht, Rupert Herzog, Leiter der neuen Stelle, berichtet: „Wir haben gute Erfahrungen gemacht. 60 Prozent der Lehrer erzählten uns von Gewalt und Mobbing unter den Schülern. Einige Wochen nach unserem Besuch spürten 85 Prozent eine Verbesserung der Situation.“
Foto: Chris Koller
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