Omi oder Mami?
51-jährige Brasilianerin trägt eigene Enkel aus
Die 51-jährige Rozinete Palmeira aus Recife ist laut Berichten einiger Lokalzeitungen im achten Monat schwanger. Mit ihrer Leihmutterschaft will die Frau ihrer Tochter zur Seite stehen, die wegen einer Gebärmutterhalserkrankung keine Kinder bekommen kann. Die Zwillingsbuben, die laut Geburtsplan im nächsten Monat zur Welt kommen sollen, wurden mittels In-Vitro-Befruchtung mit Eizellen der Tochter gezeugt.
"Ich habe nicht gezögert, weil ich meiner Tochter beistehen wollte", sagte Palmeira, die drei eigene Kinder und einen Enkelsohn hat. Ihre Tochter hatte vergeblich mehrfach versucht, mit Hilfe künstlicher Befruchtung schwanger zu werden und leidet ob der erfolglosen Versuche an schweren Depressionen. Gesetzlich ist es in Brasilien zulässig, dass sich Angehörige ersten und zweiten Grades als Leihmütter zur Verfügung stellten, erläuterte der Leiter des Geburtshilfezentrums von Pernambuco, Claudio Leal. Da in diesem Fall die Patientin keine Schwester habe, habe sie sich an ihre Mutter gewandt.
Symbolbild (Foto: Martin Jöchl)
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