Todesstrafe
Chinesischer Politiker wegen Mord exekutiert
Mord war nicht das einzige Vergehen, dessen sich der chinesische Politiker schuldig gemacht hatte: Er war außerdem in einen Korruptionsfall wegen der illegalen Annahme von umgerechnet 170.000 Euro verwickelt. Seine Geliebte wusste darüber Bescheid und wollte vom 61-Jährigen Geld erpressen sowie seine Scheidung erzwingen. Das sollte die junge Frau mit ihrem Leben bezahlen.
Gemeinsam mit einem Polizeibeamten, dem Mann seiner Nichte, schmiedete der Politiker ein teuflisches Komplott: Der Komplize installierte eine Bombe im Auto der Frau, bei der Explosion des ferngezündeten Sprengsatzes kam diese ums Leben, zwei zufällig vorbeigehende Passanten wurden verletzt.
Verhängnisvolle Affäre
Seit sieben Jahren hatte der 61-Jährige die Beziehung unterhalten, seiner Freundin ein Haus gekauft und einigen ihrer Verwandten Jobs verschafft. Das Oberste Gericht in Peking billigte die Todesstrafen, da der Mord "äußerst brutal" gewesen sei und "schweren gesellschaftlichen Schaden" angerichtet habe.
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