Ekliger Protest
Japaner schickte Premier abgeschnittenen Finger
Ausland
23.08.2007 14:47
Ein japanischer Rechtsradikaler hat sich seinen kleinen Finger abgeschnitten und ihn Regierungschef Shinzo Abe geschickt. Wie japanische Medien am Donnerstag berichteten, wollte der 54-Jährige damit protestieren, dass Abe zum Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg (15. August) nicht zum Yasukuni-Schrein für Kriegstote gepilgert war.
In dem umstrittenen Heiligtum werden auch verurteilte Kriegsverbrecher geehrt, denen Gräueltaten in China angelastet werden. Der Mann hatte sich der Polizei den Medien zufolge gestellt. Er sei wegen Nötigung eines Abe-Mitarbeiters festgenommen worden, der den Umschlag geöffnet hatte.
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