28.07.2007 16:39 |

Keine Gnade

Zwei Öldiebe in China zum Tod verurteilt

Wegen Diebstahls von Rohöl sind in China zwei Banden-Chefs zum Tode verurteilt worden. Die Diebe hätten bei ihren Beutezügen Schäden in Höhe von 53 Millionen Dollar (etwa 39 Millionen Euro) angerichtet, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag. Weitere Bandenmitglieder erhielten bei dem Prozess in der Stadt Dongying in der ostchinesischen Provinz Shandong am Freitag Haftstrafen zwischen drei Jahren und lebenslänglich.

Die Bande hatte Xinhua zufolge 2005 ein Loch in eine Pipeline des Ölfeldes Shengli gebohrt und war dann jedoch geflüchtet, als die Leitung Erdgas anstatt Öl enthielt. Einen Monat später zapften die Diebe zehn Tonnen Rohöl aus einer nahe gelegenen Leitung ab.

Die undichten Stellen in den Pipelines wurden erst Monate später entdeckt, der ausgelaufene Treibstoff hatte bereits Auswirkungen auf die örtliche Fischerei-Industrie.

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