Die ersten Ozonalarme in Traun und Steyr, dazu waren Linz und Gmunden mit 36 Grad die „Hot-Spots“ – keine Frage, die Tropenhitze traf gestern das Land ob der Enns wie ein Vorschlaghammer. Kein Wunder, dass jede noch so kleine Chance auf Abkühlung genutzt wurde. Zumal sogar schon viele Autos „w.o“ gaben.
Unglaublich, aber wahr: Die für viele unerträgliche Tropenhitze gestern kratzte nicht an den bisherigen Rekordwerten in Oberösterreich. So lag Enns mit 35 Grad um vier Grad unter dem Höchstwert aus dem Jahr 1957, St. Wolfgang (33 Grad) um 5,5 unter jenem aus 1983. Dennoch „streikten“ in den letzten Tagen viele Autos durch entladene Batterien: Der ÖAMTC musste am Wochenende zu 204 „Rettungseinsätzen“ ausrücken.
Aber wenn schon die Klimatronic im Auto versagt, dann soll wenigstens ein Ventilator oder ein Klimagerät her – weshalb der Ansturm auf die Elektromärkte derzeit enorm ist. Gefragt sind mobile Klimageräte – die auch nötig sind. Bislang wurden mehr als 20 Hitzeopfer in Oberöstereich ins Spital eingeliefert. Wobei Schwindel und Kopfschmerzen zwei Symptome für zu viel Sonne sind.
Auch in den nächsten Tagen ist Vorsicht geboten: Heute steigt das Quecksilber erneut auf über 34 Grad, drohen am Abend Hitzegewitter. Und morgen soll`s zunehmend schwül werden.
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