Gleich nach dem Aufstehen hatten die Brüder die „zündende“ Idee. Als schon der Teppich brannte, riefen sie ihren 32-jährigen Papa Herbert S. zu Hilfe. Doch der konnte nicht viel mehr tun, als seine Familie in Sicherheit zu bringen. Er und seine 29-jährige Gattin Christine dürften aber noch Löschversuche unternommen und dabei zuviel Rauch eingeatmet haben. „Als wir eintrafen, lag die Frau am Boden und wurde von ihrem Mann versorgt“, erzählt Einsatzleiter Leo Taubner von der Marchtrenker Feuerwehr. Insgesamt 55 freiwillige Helfer konnten die Flammen zwar rasch löschen, aber das 200 Jahre alte Doppelhaus, das erst kürzlich renoviert worden war, wurde schwerst beschädigt und kann derzeit nicht bewohnt werden.
Die Eltern der beiden Knirpse wurden vom Roten Kreuz mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht, konnten das Krankenhaus aber schon am Nachmittag wieder verlassen. Die beiden zündelnden Kinder blieben unverletzt. Der angerichtete Schaden dürfte durch eine Versicherung gedeckt sein.
Foto: FF Marchtrenk
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