Trauer und Entsetzen nach dem tragischen Unfall-Drama eines 13-jährigen Hauptschülers aus Tollet im Bezirk Grieskirchen: Mit voller Wucht und ohne funktionstüchtige Bremsen raste er – wie bereits berichtet – mit seinem Mountain-Bike gegen eine Hausmauer und wurde getötet. Sein nachfahrender Freund wurde Zeuge des Unglücks.
“Er suchte das Risiko und fand den Tod“, schildert ein Beamter den tragischen Unfall. Denn der Schüler Thomas H. war auf seinem Rad ganz bewusst ohne funktionierende Bremsen unterwegs: „Sie waren intakt, aber so unterspannt, dass sie gar nicht gehen konnten“, berichtet ein Polizist nach der Untersuchung des Bikes. Thomas war Freitag gegen 9 Uhr morgens mit seinem Freund Manuel W. (13) aus Taufkirchen an der Trattnach auf der Sumedinger Gemeindestraße in Richtung Unterstetten unterwegs. Die asphaltierte Gemeindestraße ist abschüssig. Besonders gefährlich: Auf der Strecke befindet sich eine nach rechts führende 90-Grad-Kurve.
Die Kinder fuhren mit ihren Rädern los, der Freund von Thomas hielt etwas Abstand: Ihm war die Kurve zu riskant, er wollte sie langsamer durchfahren. Nicht so sein Freund Thomas: Er fuhr mit vollem Tempo auf die Kurve zu – wohl im Wissen, dass sein Mountain-Bike ohne Bremsen einer Höllenmaschine glich. Das Schicksal nahm seinen Lauf, bestrafte das hohe Risiko auf schreckliche Weise: In der Kurve krachte der Schüler gegen ein Haus, prallte mit dem Kopf gegen die Mauer. Reanimationsversuche des Notarztteams blieben erfolglos. Die geschockten Eltern mussten betreut werden.
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